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Vulkane Ostjavas

- 4-6 tägige Studien- und Wanderreise auf Ostjava: Bromo, Semeru, Ijen -

Yogya - Bromo - Ijen - Bali in 4 Tagen | 5 tägiges Programm (inkl. Beobachtungslager am Semeru)

Yogya - Bromo - Ijen - Bali in 4 Tagen

Hinweis:
Dieses Programm beinhaltet einen Landtransfer zwischen Yogyakarta und Ost-Java. Eine interessante Alternative könnte die Fahrt mit dem Zug nach Malang sein.

Tag 1: Yogyakarta - Lawu Vulkan - Suku Tempel - Malang

Am frühen Morgen werden Sie im Hotel in Yogya abgeholt und fahren zum riesigen Lawu Vulkan. Vom Dorf Tawangmanggu geht eine schöne Wanderung (2-3 Std) durch Reisfelder und Regenwald, in dem es von Affen wimmelt, zu einem schönen Wasserfall und zum berühmten Sukuh Tempel, der an einer abgelegenen Stelle am landschaftlich sehr reizvollen Hang des Lawu liegt. Der hinduistische Tempel ist das Zentrum einer der letzten Zufluchststätten der Hindus in Zentraljava gewesen und v.a. für seine "pornographischen" Reliefe bekannt, die wohl von orgiastischen Initialisiserungsriten erzählen.
Der gesamte Nachmittag wird für die lange Fahrt nach Malang gebraucht, wo Sie am Abend ankommen und in einem gemütlichen Hotel im konolonial geprägten Zentrum der Stadt unterkommen, die mit ihrem angenehmen Klima und dem schönen, noch kolonial geprägten Stadtzentrum ein reges Studentenleben anzieht. (gesamte Fahrzeit ca. 8 Stunden)
Hinweis: eine interessante Alternative ist, den Zug von Yogya nach Malang zu nehmen, um sich die doch lange und anstrengende Fahrt zu ersparen. Eine zweite Möglichkeit ist ein kurzer Flug nach Surabaya und von dort weiter nach Malang (ca. 2 Std).
Ü: good hotel in downtown Malang (L, D)

Tag 2: Jeep-Fahrt in die Kaldera des Tengger-Vulkan-Massiv - Bromo

Jeepfahrt durch eines der Dörfer am tieferen Hang des Tengger-Massivs
Jeepfahrt durch eines der Dörfer am tieferen Hang des Tengger-Massivs
Am Morgen verlassen wir die Stadt Malangund fahren zu einem kleinen Städtchen am Westhang des Tengger-Massiv. In etwa 1,5 Stunden fahren wir mit dem Jeep durch eine tropische Landschaft. Wir haben Aussichten auf tief erodierte Canyons. Bei der Ankunft auf dem westlichen Kraterrand sehen wir den Semeru und die Hochebene der Kaldera. Dort ragen die Kraterkegel, wie z.B. der Bromo auf. Wir fahren über sandige Wege durch die Kaldera und dann wieder den Kraterrand hoch zu einem kleinen Dorf, wo unser Hotel-Bungalow liegt.
Ü: hotel or bungalows on the rim of the Tengger caldera overlooking Bromo volcano (B, L, D)
Jeepfahrt durch das Sandmeer der Wüste in der Tengger-Kaldera
Jeepfahrt durch das Sandmeer der Wüste in der Tengger-Kaldera

Tag 3: Sonnenaufgang über der Tengger Kaldera - Weiterfahrt zum Ijen

Sonnenaufgang über der Kaldera
Sonnenaufgang über der Kaldera
Jeepexkursion oder (optional) Wanderung zu einem tollen Aussichtspunkt hoch über der Kaldera zum spektakulären Sonnenaufgang über die Kaldera und die Vulkane Bromo und Semeru.
Nach einem warmen Frühstück fahren wir im Kleinbus durch abwechslungsreiche Landschaften bis in das Herz des Ijen Plateaus fahren,- eine weitere große aktive Vulkancaldera. In einem charmanten, etwas altmodischen Hotel (vor fast einem Jahrhundert im Jugendstil von holländischen Kolonialherren als Hauptquartier der Kaffeeplantagen errichtet) werden wir übernachten. Es liegt bereits inmitten einer für die Qualität des hier produzierten Kaffees bekannten Kaffeeplantage und ist idealer Ausgangspunkt für die folgende Exkursion. Ein Bad in einer heißen, natürlichen Thermalquelle bei Dämmerung und unter Sternenhimmel wird sicherlich ein besonderes Erlebnis.
Ü: guesthouse at coffee plantation near Ijen (B, L, D)
Auf dem Weg zum Ijen
Auf dem Weg zum Ijen
Gedeckter Tisch am Abendessen
Gedeckter Tisch am Abendessen

Tag 4: Ijen Vulkan und Transfer nach Bali

Ijens reiche Schwefelvorkommen
Ijens reiche Schwefelvorkommen
Noch bevor die Hähne krähen, machen wir uns mit dem Bus ein kurzes Stück auf den Weg zum Beginn des steilen Pfads, der zum Krater des Vulkans Ijen hinaufführt. Rund 1 Stunde werden wir für den Aufstieg zum Krater benötigen. Oben angelangt, erleben wir einen sicherlich herrlichen Sonnenaufgang erleben. Mit Gasmasken ausgerüstet steigen wir (falls es die Aktivität des Vulkans zulässt), in den Krater ab, in dem sich ein blauer, extrem säurehaltiger See (der sauerste der Welt), sowie große, teilweise flüssige Schwefellagerstätten befinden.
Diese werden von einheimischen Arbeitern mit primitiven Geräten und meist ohne jeglichen Atemschutz abgebaut. Die Arbeiter transportieren den gewonnenen massiven Schwefel dann in Bastkörben, jeder bis zu 70 kg (!) schwer, zu Fuß den ganzen Weg hinauf und auf der anderen Seite herunter bis zur Verladestelle. Eine Knochenarbeit, für die sie allenfalls einen Hungerlohn erhalten (eine andere, traurige Geschichte)...
Nachdem wir hier einen guten Teil des Vormittags am Kawah Ijen verbracht haben, geht die Fahrt an die Ostküste Javas, wo wir per Fähre nach Bali weiterreisen. Am späten Nachmittag sind wir bereits in unserem letzten Hotel der Reise an einem schönen Sandstrand im Ort Lovina Beach angelangt. Bevor wir uns zum leider schon letzten gemeinsamen Abendessen in einem Strandlokal treffen und unsere Reise ausgiebig feiern werden, bleibt sicherlich noch genügend Zeit für ein Bad im Meer, eine Massage am Strand, oder einen Cocktail im Pool...
Ü: none (B, L)
Schwefelarbeiter am Ijen Vulkan, die bis zu 70 kg schwere Ladungen rohen Schwefel aus dem Krater heraustragen.
Schwefelarbeiter am Ijen Vulkan, die bis zu 70 kg schwere Ladungen rohen Schwefel aus dem Krater heraustragen.

5 tägiges Programm (inkl. Beobachtungslager am Semeru)

Tag 1: Start in Surabaya - Fahrt ins Tengger Vulkanmassiv (Bromo)

Fahrt in offenen Jeeps durch die sandbedeckte Wüste im Innern der Tengger Kaldera
Fahrt in offenen Jeeps durch die sandbedeckte Wüste im Innern der Tengger Kaldera
Am Vormittag werden wir in Surabaya abgeholt und fahren im privaten Minibus bis an den Fuß der grünen, tief zerschluchteten Westflanke des gewaltigen Tengger Vulkanmassivs (Mittagessen auf dem Weg). Hier steigen wir in offene Jeep um und fahren über die wenig begangenen Westroute weiter durch atemberaubende Landschaften bis zu unserem Hotel direkt an der Kalderakante des Tenggervulkans. Der Tag endet mit atemberaubenden Aussichten und excellenter Küche.
Ü: hotel or bungalows on the rim of the Tengger caldera overlooking Bromo volcano (B, L, D)
Gruppe auf dem Weg zum Tenggermassiv
Gruppe auf dem Weg zum Tenggermassiv

Tag 2: Bromo und die Tengger caldera

Die Tengger Kaldera mit Bromo und Semeru am frühen Morgen
Die Tengger Kaldera mit Bromo und Semeru am frühen Morgen
Der heutige Tag steht zur eigenen Gestaltung zur Verfügung, um in Ruhe die Tengger Kaldera und den aktiven Krater des Bromo zu erkunden. Am Nachmittag sind alle zu einem Besuch des Vulkanobservatoriums und einer leichten, ca. 3-stündigen Wandertour auf den Kraterrand des Bromo eingeladen.
Ü: as before (Bromo) (B, L, D)
Das Innere des Kraters des Bromo
Das Innere des Kraters des Bromo

Tag 3: Sonnenaufgang über der Kaldera, Regenwald des Nationalparks und Semeru Vulkan

Sonnenaufgang über der Tengger Kaldera
Sonnenaufgang über der Tengger Kaldera
Zum Sonnenaufgang machen wir uns in Jeeps auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunkt ganz Javas - ein Gipfel am Rand der Tengger Caldera, von wo aus wir einen hoffentlich unvergesslichen Sonnenaufgang erleben werden. Mit dem zunehmenden Licht der Morgendämmerung und den ersten Sonnenstrahlen tauchen nacheinander mehrere Vulkangipfel und Steilwände, sowie zuletzt der oft mit zartem Bodennebel bedeckte Grund der Caldera selbst aus einer schattigen Kulisse auf. Das Farbenspiel wird oft noch von den häufigen Ascheeruptionen des Vulkans Semeru gekrönt, der als höchster Berg Javas im Hintergrund trohnt.
Nachdem wir das Naturschauspiel ausgiebig bewundert und uns an einem mitgebrachten Frühstück gestärkt haben, wandern wir entlang einer atemberaubenden, aber leichten Route ca. 2 Stunden zu unserem Hotel zurück.
Nach dem Frühstück fahren wir in offenen Geländewagen durch die wüsten- und steppenähnliche Kaldera am Bromo vorbei und auf einer abenteuerlichen Straße durch unberührten Regenwald bis auf die Südseite des Vulkanmassivs; von hier haben wir hoffentlich einen ersten Blick auf den in der Nähe liegenden aktiven Vulkan Semeru. Bis zum Mittag sind wir in einem Dorf am Fuße des Vulkans angelangt, wo wir zu Mittag essen. Wir fahren anschließend zu einem kurzen Besuch im Vulkanobservatorium des Semeru und weiter zu einem einsamen Aussichtspunkt an der Südflanke des Semeru-Vulkans. Hier werden wir für diese Nacht ein Zeltlager aufbauen. Nur von hier aus nämlich aus kann die derzeitige strombolianische bis vulkanianische Tätigkeit des Semeru mit dem gelegentlichem Auftreten von pyroklastischen Strömen beobachtet werden. Denn nur von hier aus ist der Blick in den nach Süden hin offenen Krater (wohlverstanden: aus Distanz, ohne Lebensgefahr) möglich.
Das Abendessen wird uns am Lagerfeuer von einheimischen Köchen für uns zubereitet. Hoffentlich gutes Wetter, viel Stimmung und hoffentlich einiges an glühender Lava werden diesen Abend wahrscheinlich zu einem besonderen Höhepunkt werden lassen. Wer will, hat nun die ganze Nacht, um die häufigen Ausbrüche des Semeru zu beobachten (oder photographieren).
Ü: camp near Semeru volcano (B, L, D)
Blick auf den Semeru bei Nacht
Blick auf den Semeru bei Nacht
Besuch der vulkanologischen Beobachtungsstation am Semeru
Besuch der vulkanologischen Beobachtungsstation am Semeru

Tag 4: Transfer zum Ijen Vulkan

Auf dem Weg zum Ijen
Auf dem Weg zum Ijen
Nach einem warmen Frühstück wird das Camp abgebaut. Danach fahren wir im Kleinbus durch abwechslungsreiche Landschaften bis in das Herz des Ijen Plateaus fahren,- eine weitere große aktive Vulkancaldera. In einem charmanten, etwas altmodischen Hotel (vor fast einem Jahrhundert im Jugendstil von holländischen Kolonialherren als Hauptquartier der Kaffeeplantagen errichtet) werden wir übernachten. Es liegt bereits inmitten einer für die Qualität des hier produzierten Kaffees bekannten Kaffeeplantage und ist idealer Ausgangspunkt für die folgende Exkursion. Ein Bad in einer heißen, natürlichen Thermalquelle bei Dämmerung und unter Sternenhimmel wird sicherlich ein besonderes Erlebnis.
Ü: guesthouse at coffee plantation near Ijen (B, L, D)
Gedeckter Tisch am Abendessen
Gedeckter Tisch am Abendessen

Tag 5: Ijen Vulkan und Transfer nach Bali

Ijens reiche Schwefelvorkommen
Ijens reiche Schwefelvorkommen
Noch bevor die Hähne krähen, machen wir uns mit dem Bus ein kurzes Stück auf den Weg zum Beginn des steilen Pfads, der zum Krater des Vulkans Ijen hinaufführt. Rund 1 Stunde werden wir für den Aufstieg zum Krater benötigen. Oben angelangt, erleben wir einen sicherlich herrlichen Sonnenaufgang erleben. Mit Gasmasken ausgerüstet steigen wir (falls es die Aktivität des Vulkans zulässt), in den Krater ab, in dem sich ein blauer, extrem säurehaltiger See (der sauerste der Welt), sowie große, teilweise flüssige Schwefellagerstätten befinden.
Diese werden von einheimischen Arbeitern mit primitiven Geräten und meist ohne jeglichen Atemschutz abgebaut. Die Arbeiter transportieren den gewonnenen massiven Schwefel dann in Bastkörben, jeder bis zu 70 kg (!) schwer, zu Fuß den ganzen Weg hinauf und auf der anderen Seite herunter bis zur Verladestelle. Eine Knochenarbeit, für die sie allenfalls einen Hungerlohn erhalten (eine andere, traurige Geschichte)...
Nachdem wir hier einen guten Teil des Vormittags am Kawah Ijen verbracht haben, geht die Fahrt an die Ostküste Javas, wo wir per Fähre nach Bali weiterreisen. Am späten Nachmittag sind wir bereits in unserem letzten Hotel der Reise an einem schönen Sandstrand im Ort Lovina Beach angelangt. Bevor wir uns zum leider schon letzten gemeinsamen Abendessen in einem Strandlokal treffen und unsere Reise ausgiebig feiern werden, bleibt sicherlich noch genügend Zeit für ein Bad im Meer, eine Massage am Strand, oder einen Cocktail im Pool...
Ü: none (B, L)
Schwefelarbeiter am Ijen Vulkan, die bis zu 70 kg schwere Ladungen rohen Schwefel aus dem Krater heraustragen.
Schwefelarbeiter am Ijen Vulkan, die bis zu 70 kg schwere Ladungen rohen Schwefel aus dem Krater heraustragen.
Yogya - Bromo - Ijen - Bali in 4 Tagen | 5 tägiges Programm (inkl. Beobachtungslager am Semeru)
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