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19.-27. Mai 2018: Feuerberge Siziliens - vom Stromboli zum Ätna - Äolische Inseln + Ätna
9.-17. Jun 2018: Feuerberge Siziliens - vom Stromboli zum Ätna - Äolische Inseln + Ätna
24. Jun - 1. Jul 2018: Lavasee des Nyiragongo - DRKongo + Rwanda
12.-14. Jul 2018: Krakatau Vulkanspezialreise - Krakatau Vulkan, Sunda Strasse
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Fotoreise Krakatau – Bali: ein Bericht von Roland Gerth

View towards Rakata island from Krakatau volcano
View towards Rakata island from Krakatau volcano
Rice fields in East Java
Rice fields in East Java
Merapi at sunrise
Merapi at sunrise
"Als einziger Teilnehmer der Fotoreise Krakatau – Bali im Mai 2011 erwartete mich am Flughafen von Jakarta mein Reiseleiter Andi. Trotz einiger Mehrkosten kam mir dieser Umstand durchaus gelegen, denn so konnte die Reise individueller gestaltet und meinen Fotozielen - Vulkane, Wasserfälle, Reisfelder - angepasst werden. Schnell merkte ich, dass Andi und ich gut harmonierten. Ich erlebte ihn als hilfsbereiten, kompetenten und initiativen Reiseleiter, der über grosse Erfahrung mit aktiven Vulkanen verfügte und zahlreiche Kontakte zu lokalen Guides pflegte. Auch die Umwelt war ihm ein Anliegen: Oft sammelte er Abfall, den man leider auch an den schönsten Plätzen vorfand, ein. Im Gegenzug profitierte Andi von meiner Arbeit als Landschaftsfotograf und ich konnte ihm einige Tipps bei der Bildgestaltung vermitteln.
Ein erster Höhepunkt war der Besuch der Insel Krakatau. Schon die Überfahrt mit einem Bootsführer, einem Koch und einem zusätzlichen Gehilfen war ein Erlebnis. Im November 2010 hatte der Vulkan seinen letzten Ausbruch, bei unserem Besuch war er ruhig. Wir übernachteten zweimal in einem Zeltlager. Dabei machten wir auch Bekanntschaft mit zwei Meter langen Waranen (Krakatau Monitor), die in der zweiten Nacht unsere Vorräte plünderten und die Campingküche verwüsteten.
Zurück auf dem Festland erwartete mich in der Nähe der Stadt Garut ein weiteres Highlight. Über eine schlechte Piste ging es steil bergauf zum Papandayan Krater, der 2002, bei seinem letzten Ausbruch, einen See gebildet hatte. Dieser See, Blue Lake genannt, ändert ständig seine Farbe und war bei unserem Besuch leuchtend grün.
In der Nähe von Yogyakarta stand der Besuch von Borobodur, der UNESCO Welterbestätte, auf dem Programm. Dank Andis Kontakte war es möglich, bereits um 6 Uhr die Anlage zu betreten und auf den Sonnenaufgang zu warten. Leider war der Zutritt zum obersten Teil des Tempels, wo man die besten Aufnahmen hätte machen können, geschlossen (wegen des Merapi-Ausbruchs im Herbst 2010 sind dort immer noch Reinigungsarbeiten notwendig).
Um Zeit zu gewinnen flogen wir von Yogyakarta nach Surabaya. Von dort ging es zum Hauptziel meiner Reise, dem Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark. Mit einem Jeep fuhren wir hinauf in die riesige Caldera, wo wir eine Rauch-Aschesäule aufsteigen sahen. Seit Dezember 2010 ist der Bromo wieder aktiv, zurzeit auf Stufe 3 von 4. Obwohl er dauernd Asche ausspuckte, bestiegen wir den Vulkan. Mit einem mulmigen Gefühl schaute ich in den Kraterschlund, wo es kräftig rumpelte. Am nächsten Morgen machten wir uns bereits um halb 3 Uhr auf den Weg zu einer Beobachtungsplattform. Hier warteten wir, zusammen mit zahlreichen anderen Touristen, auf den Sonnenaufgang. Das Schauspiel, welches sich uns nun bot, war allein schon die Reise wert. Bodenebel, die sich langsam in der Caldera bewegten, der rauchende Bromo und dazu das Farbenspiel der aufgehenden Sonne – mein Fotografenherz frohlockte.
Die Unterkünfte waren bis anhin gut bis sehr gut. Die beste wartete aber am Ende der Java-Tour auf mich: das Ijen Resort mit seiner traumhaften Lage inmitten von Reisfeldern. Im Swimmingpool konnte ich herrlich relaxen und mich auf das nächste Abenteuer vorbereiten. Andi wollte mir etwas Spezielles zeigen. Schon um ein Uhr in der Früh brachte uns ein Jeep ein gutes Stück den Ijen Vulkan hinauf. Dann ging es zu Fuss weiter. Zuerst hinauf auf den Kraterrand, anschliesssend im Kraterinnern wieder steil hinunter. Um vier Uhr waren wir am Ziel. Jetzt war auch klar, warum wir noch vor Tagesanbruch hier sein mussten: vor uns züngelten gespenstisch blaue Flammen. Es war Schwefel, der aus dem Erdinnern austrat und verbrannte. Bei Tageslicht ist dieses Schauspiel nicht sichtbar, dann sieht man nur gelblichen Rauch.
Eigentlich war vorgesehen, dass mich während der Anschlusswoche auf Bali ein anderer Reiseleiter begleiten sollte. Weil dieser verhindert war, sprang kurzerhand Andi ein, organisierte einen neuen Fahrer und zeigte mir einige schöne Plätze auf der im Vergleich zu Java viel kleineren Insel. Der Süden mit dem Touristenzentrum Kuta gefiel mir nicht besonders. Viel interessanter waren die Reisterrassen von Tegalalang und besonders jene von Jatiluwih, einem kleinen Dörfchen im Zentrum der Insel.
Äusserst zufrieden mit dem Erlebten und mit 2500 Motiven auf den Speicherkarten flog ich nach drei Wochen wieder zurück in die Schweiz."
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